Undichte oder schlecht dämmende Fenster sind einer der größten Wärmeverluste im Haus. Der Austausch alter Fenster kann die Heizkosten erheblich senken. Wir erklären, worauf es bei der Dämmleistung ankommt.
Der U-Wert: Das wichtigste Maß für Fenster-Dämmung
Der U-Wert (früher k-Wert) gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht. Die Einheit ist W/(m²K) – Watt pro Quadratmeter und Kelvin. Je niedriger der Uw-Wert, desto besser dämmt das Fenster.
| Fenstergeneration | Uw-Wert | Einordnung |
|---|---|---|
| Einfachglas (alt) | 5,0 – 6,0 | Sehr schlecht |
| 2-fach, älter (80er/90er) | 2,5 – 3,0 | Schlecht |
| 2-fach Wärmeschutz modern | 1,0 – 1,3 | Gut |
| 3-fach Verglasung | 0,6 – 0,9 | Sehr gut |
2-fach vs. 3-fach: Was ist die richtige Wahl?
2-fach Verglasung empfiehlt sich für: Kellerräume, Nebenräume, Garagen, Scheunen und als günstiger Upgrade für ältere Häuser.
3-fach Verglasung lohnt sich für: Wohnräume, Neubauten (EnEV/GEG Pflicht), wenn KfW-Förderung beantragt wird und in besonders kalten Regionen.
KfW-Förderung für neue Fenster
Beim Austausch von Fenstern im Rahmen einer energetischen Sanierung können Sie Fördermittel erhalten:
- BEG Einzelmaßnahmen (BEG EM): Bis zu 15% Zuschuss auf die Kosten neuer Fenster
- Voraussetzung: Uw-Wert ≤ 0,95 W/(m²K)
- Antrag über BAFA oder KfW vor Auftragsvergabe stellen
Wann lohnt sich der Fenstertausch?
Bei Einfachverglasung: Sofortige Maßnahme empfohlen – Wärmeverlust ist enorm. Bei 2-fach-Verglasung aus den 80er Jahren: Lohnt sich bei geplanter Heizungssanierung. Bei modernen 2-fach-Fenstern: Nur tauschen wenn Rahmen oder Dichtungen defekt sind.
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